Belgier nehmen wohl wenig Rücksicht auf Radfahrer

Sein Ziel ist Rheine: Am kommenden Samstag wird Carlos Vieira aus Leiria nach seiner rund 2400-Kilometer-Tour die Emsstadt erreichen. Auf dem Weg nach Rheine lernt Carlos Vieira belgische Lkw-Fahrer fürchten.

Gut 2400 Kilometer beträgt die Distanz zwischen Rheine und seiner portugiesischen Partnerstadt Leiria. Carlos Vieira legt die Strecke zurzeit mit dem Rad zurück. Am kommenden Samstag, dem portugiesischen Nationalfeiertag, wird der Long-Distance-Biker in Rheine im portugiesischen Freizeitzentrum an der Stovener Straße erwartet.

Sprung vom Rad

Bei Facebook kann man Vieiras Tour verfolgen. Sein letzter Eintrag galt einer neuen Lebenserfahrung. Während er bisher geglaubt habe, dass die Italiener in Europa die schlimmsten Autofahrer seien, die am wenigsten Rücksicht auf Radfahrer nehmen, müsse er sein Urteil revidieren. Er habe in Belgien sogar schon vom Fahrrad springen müssen, um sich vor den dortigen Lkw-Fahrer in Sicherheit zu bringen.

Am Donnerstag wollte Vieira die Niederlande erreichen.

Treffen am Rathaus

Am Samstagmorgen machen sich Rheiner Radler um 10.30 Uhr auf den Weg nach Steinfurt, wo sie Vieira abholen wollen. Treffpunkt ist vor dem Rathaus am Borneplatz. „Alle interessierten Radfahrer sind zu diesem Ereignis und Abholung des Radhelden aus Steinfurt eingeladen. Angemeldete Teilnehmer können die Strecken natürlich auch in ihrem Stadtradeln-Kalender verbuchen – oder sich noch kurzfristig anmelden“, sagt Mitorganisator Engelbert Nagelschmidt.

Um 13 Uhr wird Vieira in Steinfurt erwartet, zusammen mit Vieira geht es dann zurück nach Rheine. Der Empfang ist um 15 Uhr am portugiesischen Vereinsheim an der Stoverner Straße vorgesehen, wo der Freundeskreis aus Anlass des Portugiesischen Nationalfeiertages eine entsprechende Feier vorbereitet.

[mv-online.de, Autor: Matthias Schrief]

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