So liefen die Vorrunden-Spiele

Hallenstadtmeisterschaften: Qualifikation in drei Gruppen

Bereits früh deutete sich ein Showdown um den zweiten Platz in der Gruppe A an. Ganz oben zog der SC Altenrheine einsam seine Bahnen, aber dahinter kämpften GW Rheine und der Skiclub Nordwest mit schwerer Kavallerie ums Weiterkommen. Wie schon in den vergangenen Jahren war schließlich der unbändige Wille der „Clubberer“ das wichtigste Mosaikstückchen für den Einzug ins Viertelfinale – im direkten Duell gewannen die Jungs aus dem Emslandstadion denkbar knapp mit 3:2 gegen die Schotthocker. Vierter wurde der punktlose C-Ligist Portu Rheine.

Die jüngere Geschichte der Stadtmeisterschaften ließ bereits erahnen, dass diese Gruppe ziemlich ausgeglichen sein könnte. Mit dem SCA, Grün-Weiß und Skiclub hatten drei Teams berechtigte Hoffnungen aufs Weiterkommen. Dass der SC Altenrheine dann aber schlussendlich ohne Punktverlust ins Viertelfinale marschierte, war dementsprechend nicht zu erwarten.

So deutete sich auch schnell das vorgezogene Finalspiel zwischen GW und Skiclub an. Schnell führte der B-Ligist durch Treffer von Giacomo Sandmann und Patrick Engelkes mit 2:0. Die Schotthocker schlugen durch Justin Wilde und Till Remke aber zurück. Mit diesem Ergebnis hätten die Teams zwar gute Chancen gehabt als bester Gruppendritter weiterzukommen, doch sie spielten unbeirrt voll auf Sieg. Umso größer war der Jubel der Erlösung, als Jan Brüning nach zehn Minuten einen feinen Konter der Wintersportler zum 3:2 vollendete.

Ohne Überraschungen ging die Gruppe B über die Bühne. Landesligist SV Mesum setzte sich letztlich souverän mit neun Punkten aus drei Spielen durch und verwies Amisia Rheine auf den zweiten Platz. Der dritte Rang ging an die Zweitvertretung des FCE Rheine, die zwar gegen die klassenhöhere Konkurrenz stets gut mithielt, letztlich aber nur gegen das punktlose Schlusslicht Eintracht Rodde einen „Dreier“ landen konnte.

Im Auftaktspiel zwischen dem SVM und Amisia stand es lange remis, ehe die Truppe von Marcel Langenstroer gegen Ende der Begegnung noch einmal anzog und durch Romeo Kabutey (2) und Jan Lampen einen deutlichen 5:1-Erfolg herausschossen. In den weiteren Vorrundenpartien agierte der Gruppenprimus äußerst ökonomisch. Doch das reichte, um auch gegen den FCE 2 (2:1) und Eintracht Rodde (2:0) die Oberhand zu behalten. Damit war der Gruppensieg in trockenen Tüchern, der zweite Rang wurde im abschließenden Duell zwischen Amisia und dem FCE 2 ausgespielt. Auch diese Begegnung stand lange auf des Messers Schneide. Anders als im Auftaktspiel waren es dieses Mal die Emsauen-Kicker, die den längeren Atem bewiesen und in der Schlussphase durch Fabio da Costa Pereira, Fabio Hülsing und Niko Winter zustachen. Dank eines 5:2-Erfolgs zog man hinter dem SVM in die Runde der letzten Acht ein.

Auch für die Benner-Elf reichte es zum Weiterkommen. Als zweitbester Gruppendritter erreichte die FCE-Reserve das Viertelfinale.

Der FCE macht’s! Keine Überraschungen gab es in der Gruppe C, zumal sich mit Germania Hauenhorst am zweithöchsten notierte Team auf Platz zwei wiederfand. Wie eindeutig diese Gruppe war, zeigt auch, dass die Sportfreunde Gellendorf als schlechtester Gruppendritter nach der Vorrunde die Segel streichen mussten. Ohne Punkte und mit einem Torverhältnis von 3:23 sah die SG Elte hingegen gar kein Land und schied ebenso aus.

Überraschend stark verkauften sich jedoch die Hauenhorster, die ihren Auftakt gegen den FCE nur denkbar knapp mit 2:3 verloren.

Danach starteten sie allerdings richtig durch: Ein fulminanter 10:1-Erfolg gegen die SG Elte bescherte den höchsten Sieg des gesamten Turniertages, und auch die Sportfreunde Gellendorf überrollten sie beim 5:1. Am Ende schossen sie somit 17 Treffer – ein Wert, der nur vom FCE überboten wurde. Allen voran Philip Fontein und Timo Scherping waren extrem erfolgreich und erzielten Tore am Fließband – am Ende kam der Oberligist auf stolze 18 Treffer! Logische Folge: Alle drei Spiele wurden gewonnen.

Nach dem Auftaktsieg gegen Hauenhorst gab es auch Erfolge gegen Gellendorf (7:2) und Elte (8:1). Dass die Elteraner dabei noch zu ihrem Ehrentreffer kamen, lag an FCE-Keeper Philipp Hinkerohe, der den Ball außerhalb des Strafraums in die Hand nahm und dafür eine Zwei-Minuten-Strafe kassierte. Interims-Torhüter Philipp Brüggemeyer, hauptberuflich Innenverteidiger, konnte den anschließenden Freistoß nicht mehr abwehren (12.).

[mv-online, Jannik Tillar und Sebastian Jaspers]

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