Kultur und Gastfreundschaft in Portugal

34 Teilnehmer reisen nach Leiria

Der Fördervereine Saline Gottesgabe und der Städtepartnerschaftsverein haben eine Reise nach Leiria organisiert, auf der die Teilnehmer viele Einblicke in die Landschaft, Kultur und Geschichte des Landes erhalten haben.

Zur Vertiefung der Partnerschaft mit der portugiesischen Stadt Leiria organisierten die beiden Vereinsvorsitzenden, Jules Vleugels und Clemens Schöpker, mit akribischer Vorbereitung eine vielseitige Reise für 34 Teilnehmer nach Portugal.
Der eintägige Aufenthalt in der Hauptstadt Lissabon zu Beginn konnte nur einen kleinen Einblick in die Geschichte und Kultur des Landes vermitteln, bot aber die Möglichkeit, an den Feierlichkeiten zu Ehren des heiligen Antonius teilzunehmen und somit etwas über die portugiesische Lebensfreude zu erfahren. Der die Altstadt Alfama durchziehende Duft der frisch gebratenen Sardinen wird wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Salzgewinnung in den Salinas da Fonte da Bica und Corredor do Sol.

Die weitere Reise war geprägt von Besichtigungen historischer Stätten zwischen Lissabon und der Region um Leiria wie aber auch erholsamen Pausen an den wunderschönen Stränden der Atlantikküste.

Beeindruckendes Zisterzienserkloster

Beeindruckend das Zisterzienserkloster der heiligen Maria von Alcobaça, das Kloster Batalha mit der unvollendeten Kapelle wie auch die Universität von Coimbra mit ihrer weltberühmten Bibliothek. Ein besonderes Highlight der Reise stellte für viele Teilnehmer der Besuch des Wallfahrtsortes Fatima dar. Neben der riesigen neuen Dreifaltigkeitskirche, in der Platz für bis zu 9000 Gläubige ist, beeindruckten auch die Basilika sowie das Gesamtgelände und die laufend stattfindenden Gottesdienste.

Die Mitglieder des Salinenvereins konnten in den Salinas da Fonte da Bica (Salzsolequelle mit 24-prozentigem Salzwasser) und den Salinas Corredor do Sol in der Hafenstadt Figuera da Foz (Nutzung des Meerwassers) unterschiedliche Formen der Salzgewinnung erleben und erkannten viele Parallelen zur Salzgewinnung hier in Rheine.

Teilnehmer der Reise in einer Papiermühle.

An der Küste bei Nazaré erhielten alle einen überzeugenden Eindruck von den sich hier bildenden riesigen Wellen von bis zu 30 Metern, die für Surfweltrekorde genutzt werden. Etwas beschaulicher, aber immer noch kräftig waren die Wellen an den Stränden Praia da Vieira und S. Pedro de Moel bei Leiria, wo viele auch die Gelegenheit zum Baden nutzten.
In Leiria selbst wurden mit freundlicher Unterstützung der Stadtverwaltung neben dem Empfang im Rathaus die Burg, das Museum und die Papiermühle besichtigt.

Portugiesisches Essen, Weine und ein Fado-Konzert

Zahlreiche Kostproben der portugiesischen Küche und gut schmeckende Weine sowie ein Fado-Konzert rundeten die Reise ab und machten sie für alle zu einem besonderen Erlebnis. Bei vielen wird Portugal auch zukünftig wieder auf dem Reiseplan stehen. Unterstützt werden sie dabei vom Reisebüro Dittrich, da Frau Brigitte Achterkamp diese Fahrt mit vorbereitet und auch persönlich begleitet hatte, um in der Umsetzung der eigentlichen Städtepartnerschaftsidee solche Reisen in die Region der Partnerstadt Leiria in Zukunft auch außerhalb von offiziellen Veranstaltungen allgemein für alle Bürger und Bürgerinnen von Rheine anzubieten.

Frisch gebratene Sardinen oder diese Grillplatte mit Wurst und Fleischspezialitäten gehörten zu den kulinarischen Höhepunkten der Reise.

Während der Reise erhielten die Vortragenden und die Vertreter der Stadt Leiria als kleines Dankeschön individuell gestaltete Salzsäckchen der Saline Gottesgabe mit dem Aufdruck beider Stadtwappen und den Reisedaten, die nach Rückkehr auch jedem Teilnehmer als bleibende Erinnerung ausgehändigt wurden. Eine schöne Idee des Vorsitzenden des Salinenvereins zum Abschluss.

[mv-online.de | Klaus Dierkes ]

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