Portu Rheine – Eintracht Rodde 3 4:0 (1:0)

Nach der zweifellos eindeutigen Niederlage gegen Fortuna Emsdetten 2 in der Vorwoche, wartete diesen Sonntag ein nicht minder schwieriger Gegner auf Roddes Dritte. Mit Portu Rheine traf die Schöneich-Elf auf einen weiteren potenziellen Aufstiegsaspiranten.

Aufgrund der eigenen Platzverhältnisse musste Portu das Spiel ins Jahnstadion verlegen lassen, was den Roddern nicht unbedingt in die Karten spielte. Die vorgesehene Taktik war zunächst auf den kleineren Platz an der Stoverner Straße ausgelegt gewesen, der verglichen mit anderen Stadien in der Staffel kürzer ist. Das hilft auch bei eventuellen Fitnessdefiziten. Die Taktik stellte Trainer Schöneich nicht wesentlich um, und was die Fitness anging waren keine Ausreden zugelassen. Auf dem Papier trat man in der üblichen Formation an. Ziel war es, wie gegen Emsdetten, das Spiel eng zu machen, den Gegner nicht in der eigenen Hälfte kombinieren zu lassen, und schnelle Pässe in die Schnittstellen zu unterbinden.

Im Vergleich zur Vorwoche entwickelte sich der Eindruck, dass dies auch besser zu klappen schien. Einzig das erste Gegentor fiel wesentlich früher. In der 13. Minute ging die Heimmannschaft in Führung. Portus Spieler drang, bedrängt von der Rodder Abwehr in den Strafraum ein und erwischte mit seinem Schuss Keeper Ter Horst auf dem falschen Fuß. Allerdings lies die Dritte sich nicht großartig beeindrucken. Man war griffig, kam gut in die Zweikämpfe und kreierte zudem einige Entlastungsangriffe.

Die beste Torchance entstand durch einen Freistoß, den Michael Seidel von der rechten Seite nur knapp über das Gehäuse setzte. Mit dem 1:0 ging es in die Pause. Vom Trainer gab es für das bis hierhin Gebotene ein ausdrückliches Lob. Allerdings galt es genauso weiterzumachen, auch wenn der erste Durchgang schon einiges an Kraft gekostet hatte. Es gab die Ansage noch tiefer zu stehen und wirklich nur ab der Mittellinie anzugreifen. Vielleicht würden sich noch ein paar Kontersituationen ergeben.

Portu, die mit der ersten Hälfte alles andere als zufrieden sein konnten, erhöhten nach Wiederanpfiff sofort den Druck. Langsam boten sich ihnen mehr Lücken an und die Fehler in der Rodder Hintermannschaft nahmen zu. Angriff um Angriff rollte auf den Kasten von Ter Horst zu, der in der zweiten Halbzeit zeigen konnte, was er drauf hat. Man hielt sich wacker, doch in der 52. Minute erhöhten die Hausherren auf 2:0. Ein abgefälschter Schuss schlug in der unteren rechten Ecke ein. Nichts zu halten für den Keeper. Beim 3:0 in der 62. Minute nutzte Portu im zweiten Anlauf einen unsauber geklärten Eckball. Den Schlusspunkt setzte das 4:0 in der 71. Minute; ein Schuss oben rechts in den Winkel – ebenfalls unhaltbar.
Die sehr fair geführte Partie wurde spielerisch im laufe des zweiten Durchgangs immer chaotischer. Oft gelang es nur noch im letzten Moment Portu am nächsten Treffer zu hindern. Aber jeder einzelne Spieler der Dritten warf alles rein, was er noch zu bieten hatte. Die Einstellung stimmte also wiederholt und auch wenn das Ergebnis gefühlt etwas zu hoch ausgefallen ist, so war im Vergleich zum ersten Spieltag eine deutliche Leistungssteigerung zu beobachten.
Wichtig wird die Partie am kommenden Sonntag, zu Hause gegen den SV Langenhorst-Wellbergen 3. Da kann dann die Rodder Offensive™ mal zeigen was sie drauf hat. Für den ersten Treffer der Saison wird es nämlich allmählich Zeit

[eintracht-rodde.de]

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